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Bürgercenter von Maidan, Lemberg 12 05 2014

12. Mai - Die Beteiligung an den Pseudo-Referenden im Osten der Ukraine betrug laut Übergangspräsident der Ukraine Oleksandr Turtschinow ca. 24%-32%. Am sogenannten Referendum in Mariupol konnten nicht einmal 4% der Einwohner teilnehmen. Nur vier Wahllokale hatten geöffnet. Normalerweise finden die Wahlen in der Stadt mit fast einer halben Million Einwohner an 216 Wahllokalen statt. Die zentrale Wahlkommission der Ukraine erklärte, dass die sogenannten Referenden in den Gebieten Donezk und Luhansk keine Rechtswirkung haben.

 

12. Mai - Die Organisatoren des Pseudo-Referendums zum Status des Gebiets Luhansk behaupten, dass am 11. Mai 96% der Einwohner des Gebiets für die Unabhängigkeit der selbstausgerufenen "Republik Luhansk" gestimmt hätten. Die Wahlbeteiligung hätte 75% betragen. Die Organisatoren des Pseudo-Referendums zum Status des Gebiets Donezk behaupten, dass die Wahlbeteiligung an ihrem "Referendum" bei 74,87% gelegen hätte und dass für die Anerkennung der selbstproklamierten "Volksrepublik Donezk" 89,07% gestimmt hätten. Die EU und die USA nennen das Referendum illegal und betonen, dass sie die Ergebnisse des Referendums nicht anerkennen.

 

12. Mai - Bei den Donezker Separatisten gab es einen Umsturz. Die ehemaligen Anführer der Donezker Separatisten wurde durch einen gewissen Sergej Sdriljuk, der sich selbst als die "rechte Hand" des Freischärlerkommandeurs "Strelok" bezeichnet, abgesetzt. Nach Informationen des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) verbirgt sich hinter dem Codenamen "Strelok" Ihor Girkin, ein Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Der russische Staatsbürger und Sabotageagent Girkin erklärte sich zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte der "Volksrepublik Donezk" und wandte sich an Russland mit der Bitte um militärische Hilfe. Donezker Separatisten erklärten sich nach dem Referendum zu einem "unabhängigen Staat" und baten Russland um Anschluss, so deren Anführer Denis Puschilin. Der Pressedienst des Kreml erklärte, dass Moskau die Willensäußerung der Bevölkerung der Gebiete Donezk und Luhansk mit Respekt betrachtet.

 

12. Mai - Nach den Zusammenstößen in Mariupol hat die "Metinvest"-Holding des Milliardärs Rinat Achmetow Volkswehrgruppen aus den Mitarbeitern der Konzernunternehmen eingerichtet, die seit dem letzen Sonntag die Stadt patrouillieren. Eine solche Patrouille besteht aus Mitarbeitern in der Uniform von Metinvest und Polizeiangehörigen. Die Menschen hätten die Plünderungen und Chaos, die die Terroristen betreiben, satt. Die Unternehmesgruppe von Rinat Achmetow hat das Separatisten-Referendum nicht anerkannt und hat es nicht erlaubt, die Abstimmung an den Standorten der Gruppe durchzuführen.

 

12. Mai - Seit dem 13. März starben im Gebiet Donezk 49 Menschen. Nach Informationen der Gruppe "Informationswiderstand", fand in der Nähe des Dorfs Karpowka bei Slowjansk ein Feuergefecht zwischen zwei Terroristengruppen statt. Es ist nicht bekannt, ob das Gefecht einen politischen und kriminellen Hintergrund hatte.

 

12. Mai - Der russische Präsident Wladimir Putin schlägt dem Weste vor, die Ukraine gemeinsam aufzuteilen. Das schreibt in ihrem Artikel Masha Gessen, eine Kolumnististin der The Washington Post.

 

Bürgercenter von Maidan, Lemberg

Liebe Kolleginen, liebe Kollegen;

 

Russland hat einen Akt der Agression gegenüber der Ukraine begangen, indem es die Krim annektierte. Nun hat es terroristische Saboteurgruppen in die Ostukraine eingeschleust. Das Ziel ist, die legale Präsidentschaftswahlen in der Ukraine zu verhindern. Deswegen wird das Leben im Osten der Ukraine zum Albtraum inmitten von Europa gemacht. Vor unseren Augen wird das Land zerstört. Daher nehmen wir unser Mut zusammen, um Sie über die Ereignisse in der Ukraine zu informieren. Das ist nur ein Standpunkt, obwohl wir versuchen, objektiv zu sein.

 

PS: Bitte, wie weit verbreitet diese Informationen wie möglich.

 


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