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Bürgercenter von Maidan, Lemberg 28 03 2014

Liebe Kolleginen, liebe Kollegen;

 

Russland hat einen Akt der Aggression gegenüber der Ukraine begangen. Die russischen Truppen sind auf die Krim einmarschiert. Dies ist die Ukraine heute:

 

28. März - Der Sicherheitsdienst von Ukraine (SBU) teilte mit, dass er eine Agentengruppe in Kiew enttarnt hätte, die die Lage in Kiew zu destabilisieren versuchte. Die Gruppe verfügte über Waffen, Schutzwesten und Helme und tarnte sich als Teilnehmer der Proteste auf dem Maidan.

 

28. März - Nach Angaben ukrainischer Nachrichtendienste wurden im Gebiet Rostow und Belgorod (Russland) Kolonen von Militärfahrzeugen gesichtet, die sich in Richtung ukrainische Grenze bewegten.

 

28. März - Der ehemalige ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch wandete sich schriftlich an das ukrainische Volk und rief es auf, Referenden über den Status jeder Region innerhalb von Ukraine abzuhalten. In Ukraine wurde der Aufruf als Provokation zur Aufspaltung des Landes empfunden.

 

28. März - Russland betrachtet die für den 25. Mai geplanten Präsidentschaftswahlen in Ukraine als nicht legitim, so der ständige Vertreter Russlands bei der OSZE in Wien Andrej Kelin.

 

28. März - Vorsitzender der Krimtatarengemeinde, ukrainischer Parlamentsabgeordneter Mustafa Cemilev äußerte im Sicherheitsrat der UNO den Wunsch der Krimtataren, in der nächsten Zeit ein echtes Referendum zum Status der Krim durchzuführen.

 

28. März - Die Verwaltung des ukrainischen Gebiets Cherson informierte, dass der Anzahl der Fahrzeuge für die Einreise nach Ukraine aus der Krim um das Dreifache angestiegen sei.

 

28. März - Russland beschloss, die bilateralen Abkommen mit der Ukraine über die Stationierung der Schwarzmeerflotte auf der Krim, sogenanntes Abkommen von Charkiw, zu kündigen. Nach Meinung der Ukraine wäre dann der Verbleib der russischen Flotte auf der Krim rechtswidrig.

 

28. März - Auf der Krim werden seit kurzem Geistliche der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche Kiewer Patriarchats (UOKKP) verfolgt. Krimtataren haben den orthodoxen Geistlichen angeboten, ihre Gottesdienste unter dem Schutz der Krimtataren in den Moscheen abzuhalten. "Wenn uns, unseren Geistlichen und Gemeindemitgleidern die Möglichkeit verwehrt wird, in unseren Kirchen zu beten, werden sie uns Platz in ihren Moscheen zur Verfügung stellen", sagte der Erzbischop der UOKKP Eutratij.

 

PS: Bitte, wie weit verbreitet diese Informationen wie möglich.

 


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